Seferihisar

 

Das Jugendzentrum Bockelweg nimmt am ersten Internationalen Fußball Turnier der Stadt Seferihisar (Izmir) in der Türkei teil.

 

Im Frühjahr 2015 kam eine Anfrage seitens der Stadt Seferihisar, um die Teilnahme der Stadt Hamm am ersten internationalen Fußballturnier in der Türkei.

 

Die Stadt Hamm und die Stadt Seferihisar pflegen eine enge Zusammenarbeit und bilden gemeinsam viele Projekte. Seferihisar ist als Cittaslow-Stadt geprägt und die Hauptziele dieser Städte sind zum einen die Verbesserung der Lebensqualität und zum anderen die Unterstützung und Betonung von kultureller Diversität und den eigenen speziellen Werten der Stadt und ihres Umlandes. Daher resultieren viele interkulturelle Projekte Seferihisars.

 

Nach einem ersten Infoabend für die Eltern konnten die Planungen für die internationale Begegnung in der Umsetzung münden und mit großer Unterstützung des Reisebüros „Sun Reisebüro“ in Heessen konnten letztendlich auch die Flüge gebucht werden.

 

Daher flog das Jugendzentrum Bockelweg mit 11 Jungen im Alter von 11- 13 Jahren und drei Betreuern am 23.05.2015 für 10 Tage in die Türkei. Die Jugendlichen verbrachten alle 10 Tage in einheimischen Gastfamilien, in der neben der Umstellung der Tagesstruktur auch die sprachliche Verständigung ein großes Thema gewesen ist.

 

Viele verschiedene Nationen wie z.B. der Irak und Zypern nahmen ebenfalls an der internationalen Begegnung teil, diese wurde auch fortlaufend von den Landesmedien sowohl der Türkei als auch von  den teilnehmenden Ländern begleitet. Aufgrund des medialien Interesses nahm auch der ehemalige brasilianische Fußball Weltmeister Roberto Carlos an dem Festival teil und pfiff das Endspiel an.

 

Ziel dieser Begegnung war es, den Jugendlichen aus aller Welt, die Möglichkeit zu bieten, Einblicke in die Jeweils andere Sprache, Lebenssituation und Kultur zu erhalten.

 

Im Zeitalter der zunehmenden Globalisierung und einer immer intensiver zusammenwachsenden Welt, stellen Sprachen für junge Menschen wichtige Softskills da. Auch die Anforderungen auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt fordern interkulturelle Toleranz mitzubringen. Aufgrund dessen ist das Erweitern von Horizonten, das Auseinandersetzen mit anderen Sprachen und Kulturen neben dem schulischen Wissen unabdingbar.

 

Durch solch eine Begegnung soll den Jugendlichen ermöglicht werden Gleichheiten, als auch Unterschiede zwischen den Ländern zu erleben, dadurch Vorurteile abzubauen und ein besseres Verständnis für andere Kulturen und Lebensformen zu entwickeln.

 

Durch gemeinsame Aktivitäten, wie den Besuch von kulturellen Veranstaltungen, das gemeinsame Essen und Freizeitprogrammen und durch die Konfrontation mit dem unterschiedlichen Kulturgut der Gastfamilien sind vielzählige Lernerfahrungen möglich:

 

  •         Kommunikation in mehreren Sprachen

 

  •        Kennenlernen fremder Menschen

 

  •         Kennenlernen anderer Lebensweisen und Wertevorstellungen

 

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